Fürst-Pückler-Park
 
Museum / Sammlung | Sport / Freizeit
„Ein Park muss wie eine Gemäldegalerie sein, alle paar Schritte soll man ein neues Bild sehen.“ (Hermann Fürst von Pückler-Muskau)

Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“

Tourismuszentrum Muskauer Park
Neues Schloss
02953 Bad Muskau

Postanschrift:
Orangerie, 02953 Bad Muskau

Tel.: 035771/63100
Fax: 035771/63109
info@muskauer-park.de

- Tipps für den Besuch
- Organisation und Abwicklung von Parkführungen
- Parkpläne, Literatur
- Ansichtskarten
- Kunsthandwerk
- Souvenire
- Nützliches für den Garten usw.
- Vermietung von Ferienwohnungen im Muskauer Park

April – Oktober täglich 10 – 18 Uhr
November – März täglich 10 – 17 Uhr

Ausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ und Schlossturm
Neues Schloss
April bis Oktober, täglich 10 – 18 Uhr

Muskauer Park/Park Mużakowski (Parkanlage)
Jederzeit frei zugänglich ohne Eintrittsgebühr, witterungsbedingte Einschränkungen

Anfahrt zum Muskauer Park:

aus Richtung Berlin und Cottbus von der A 15 über die B 115, aus Richtung Dresden und Bautzen von der A4 über die B 156 sowie aus Richtung Görlitz über die B 115 nach Bad Muskau, eigener Besucherparkplatz (zeitlich gestaffelte Gebühren) für PKW und Reisebusse


UNESCO-Welterbestätte Muskauer Park/Park Mużakowski
(Fürst-Pückler-Park Bad Muskau)


Der Muskauer Park ist ein einzigartiges Gartenkunstwerk von Weltrang. Er wurde nach Plänen des Gartenkünstlers, Standesherren und Reiseschriftstellers Herrmann Fürst von Pückler-Muskau zwischen 1815 und 1845 angelegt. Auch unter den nachfolgenden Besitzern wurde der Park in der Neißeaue mit seinem terrassenförmigen Landschaftsrelief im Sinne Pücklers gepflegt, weiter ausgebaut und dabei in seiner Ausdehnung wesentlich erweitert. Beiderseits der Lausitzer Neiße in Deutschland und in Polen gelegen weist die Parkanlage heute eine Größe von etwa 830 ha auf.

Hermann Fürst von Pückler-Muskau gilt als eine der facettenreichsten Persönlichkeiten seiner Zeit. In seinem Buch „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ (1834) schrieb er: „Der Park soll nur den Charakter der freien Natur und der Landschaft haben, die Hand des Menschen also wenig darin sichtbar sein.“ Inspirieren ließ sich der Gartenfürst von englischen Landschaftsgärten in der Zeit des Regency. Bei der Anlage seines Parks an der Lausitzer Neiße entwickelte er jedoch eine eigene Formensprache in der meisterhaften Ausgestaltung des Landschaftsraums, der ganz natürlich gewachsen erscheint. Pücklers Gartenkunstwerke wurden deshalb sogar Vorbild für Gestaltungen von Parkanlagen in Nordamerika.
Faszinierend sind die großräumige Gestaltung, weite Sichtbeziehungen, die unterschiedlich intensive Ausgestaltung der Parkbereiche und künstliche Wasserläufe ebenso wie die geschickte Nutzung des Geländereliefs und des natürlichen Flusslaufs der Neiße. Diese künstlerische Gestaltung einer Landschaft mit den Mitteln der Natur lässt den Besucher ständig wechselnde, dreidimensionale Landschaftsbilder erleben. Pückler sprach selbst treffend von „Naturmalerei“.

Beim Spaziergang im Park gilt das Interesse natürlich auch den historischen Bauten. Das Neue Schloss im Herzen des Muskauer Parks, dessen Wiederaufbau und Restaurierung weiter voranschreitet, ist eine dreiflügelige Anlage im Stile der Neorenaissance und war Wohn- und Arbeitssitz der Muskauer Standesherren. Im Südflügel befindet sich seit dem Jahr 2008 die Ausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ sowie das neue Tourismuszentrum. Der Titel der Ausstellung ist Programm. Pückler war nicht einfach nur Fürst – als Frauenheld, Verschwender, Reisender, Schriftsteller und vor allem als Gartenkünstler sorgte er weltweit für Schlagzeilen. Seine Erlebnisse bieten Stoff für Legenden und Abenteuergeschichten. Pückler erzählte sie allzu gern selbst, inszenierte sich in Briefen, Tagebüchern und Reisebeschreibungen. All seine Facetten zeigt die Ausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ im Neuen Schloss in Bad Muskau und veranschaulicht Werden und Wachsen des Pücklerschen Gartenkunstwerks. Von der Aussichtsplattform auf dem Turm des Neuen Schlosses bietet sich ein fantastischer Rundblick auf den Muskauer Park.

Darüber hinaus verdienen Beachtung: die Orangerie (1844 nach Entwurf von Ludwig Persius errichtet), das Alte Schloß/ehem. Amtshaus, das Kavalierhaus, in dem sich derzeit eine Kureinrichtung befindet, die Bergsche Kirchruine (um 1200 aus Feldsteinen errichtet), die ehemaligen Kuranlagen im Badepark, das inzwischen vollständig sanierte, vierseitige Schloßvorwerk (Marstall – heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude genutzt, die Remise mit dem Fürst Pückler Café, die Alte Schmiede mit Fahrradverleih, Töpferwerkstatt und öffentlicher, behindertengerechter Toilette sowie die Wohngebäude) und nicht zuletzt die zahlreichen Brückenbauten innerhalb des Parks. Für Hochzeiten, Feiern und Tagungen bietet der Park eine faszinierende Kulisse und geeignete Räumlichkeiten.

Um den Park im Sinne Pücklers wiederherzustellen und damit die touristische Attraktivität zu erhöhen, erfolgt durch den Freistaat Sachsen und unter erheblicher finanzieller Beteiligung des Bundes bzw. von Stiftungen seit 1993 die schrittweise Herrichtung der Gebäude sowie weniger gut erhaltener Parkareale. Sichtbarer Ausdruck der Arbeit der Denkmalpfleger im Muskauer Park - über Grenzen hinweg - ist der inzwischen erfolgte Wiederaufbau der Doppelbrücke, die den deutschen und den polnischen Parkteil inmitten des Muskauer Parks verbindet und so von Besuchern für den Parkspaziergang bzw. für die Fahrradtour durch das Parkareal benutzt werden kann.

Aus der intensiven und von enormer Dynamik geprägten Zusammenarbeit deutscher und polnischer Denkmalpfleger um die Wiederherstellung des ganzheitlichen Landschaftsparks resultierte im Juli 2004 die Aufnahme des Muskauer Parks in die UNESCO-Liste des Welterbes. „Der Muskauer Park/Park Mużakowski ist ein außergewöhnliches Beispiel für einen europäischen Landschaftspark und eine künstlerische Ideallandschaft. Der Park steht darüber hinaus für einen neuen Ansatz der Landschaftsgestaltung im städtischen Raum.“ Mit dieser Begründung würdigt das UNESCO-Komitee nicht nur die außerordentlichen Leistungen von Fürst Pückler-Muskau sondern auch die gemeinsamen deutsch-polnischen Anstrengungen zur Pflege, Wiederherstellung und Erforschung dieses Landschaftsparks, der zu den schönsten Gartenkunstwerken weltweit zählt.

Lassen Sie sich einladen zum Besuch in Pücklers Meisterwerk, der für Sie zum unvergesslichen Erlebnis genialer Gartenkunst wird! Nach Ihren Wünschen führen wir Sie - zu Fuß oder per Fahrrad - durch den Park. Wechselnde Ausstellungen und Kulturveranstaltungen bereichern das Angebot. Lassen Sie den Besuch ausklingen in Cafés und Lokalen im Park und in der Kurstadt Bad Muskau inmitten des einmaligen Gartendenkmals. Nutzen Sie den Aufenthalt zu unvergesslichen Erlebnissen der näheren Region und in der Lausitz, die eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft darstellt.
Das Tourismuszentrum im Neuen Schloss ist für die Besucher die beste Kontaktadresse. Neben notwendigem Informations- und Kartenmaterial zum Muskauer Park sind hier Eintrittskarten für den Besuch der Ausstellung im Südflügel des Neuen Schlosses und für ausgewählte Veranstaltungen erhältlich, hier können Parkführungen bestellt und Ferienwohnungen für den längeren Aufenthalt direkt im Muskauer Park gebucht werden. An einem Informationsterminal können die Gäste Empfehlungen für weitere Unternehmungen in der Lausitz und aktuelle Veranstaltungstipps abrufen. Darüber hinaus finden die Besucher im Shop z. B. besondere, gartentypische Souvenirs, Literatur über Pückler und den Muskauer Park und natürlich auch die geeignete Postkarte für den Gruß nach Hause.


www.muskauer-park.de
Orangerie
02953 Bad Muskau
+49 35771 51525
+49 35771 51526

info@muskauer-par...
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