Malerei / Photographie / Graphik / Plastik ....... Bernhard Meyer

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Vita:

*Geb., aufgewachsen und lebend im Ruhrgebiet
*Studium an der Universität Dortmund mit dem Schwerpunkt Malerei
*Diplom in Mathematik
*Doktor in Philosophie
*Zur Zeit Tätig als Kunsterzieher an einem Gymnasium in Waltrop
*Seit 1984 häufig Ausstellungen in Düsseldorf, Lünen, Dortmund, Gelsenkirchen, Bochum, Witten, Xanten und Frankreich
*Seit 2009 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Offene Ateliers Lünen" mit jährlichen Ausstellungen in der Stadtgalerie Lünen

Kontakt:


Dr.Bernhard.Meyer@gmx.net

Oevre:

Die Werke von Bernhard Meyer zeichnen sich durch eine spannende Vielfalt an
graphischen und malerischen Mitteln aus. Selten wird ein derart kreatives Ausdrucks-vermögen in den Werken eines einzelnen Künstlers sichtbar. Meyer läßt sich nur schwer in
eine Schublade zwängen. Während vor einigen Jahren in seinen Arbeiten noch ein
informelles Zeichenrepertoire vorherrschte, er anschließend in seinem expressiven
Ausdruckswillen auf eine Schichtung unterschiedlicher Bildebenen hin arbeitete, zeichnet
seine Werke jetzt auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Reduktion aus.
Mystische Symbole vermischen sich mit historischen Chiffren, doch immer deutlicher
kristallisiert sich der menschliche Körper als Ausdrucksträger heraus, als geeignetstes
Transportmittel für sensibel erfaßte Seelenzustände im Sinne eines Egon Schiele oder
Edvard Munch. Damit haben seine Arbeiten losgelöst von allen aktuellen, wechselhaften
Kunstströmungen ein Niveau erreicht, das man wahrhaftig mit dem Begriff „zeitlos“ fassen
kann.
Wenn in Meyers Werken Materialien wie Lacke oder Fette auf erdige Tuschen und spröde
Kohle oder Pigmente treffen, so ist hier nicht die Auseinandersetzung mit formal-malerischen
Problemen im Sinne einer „bonne peinture“ zu sehen, sondern eine notwendige technischeGrundlage gefunden worden, um seine inhaltlich visionären Vorstellung in die entsprechende
Form zu bringen.
Auch in tiefen Gesprächen über seine beabsichtigten Bildaussagen bleibt Bernhard Meyer
sehr zurückhaltend und mehrdeutig. Es ist nicht nur der Wunsch, der sich immerfort
ändernden Umwelt eine ebenso vielfältige Entsprechung entgegenzusetzen, sondern das
dem Künstler innewohnende Bedürfnis, die eigene Seelenlage zu greifen und bei dem
Betrachter eine Entsprechung hervorzubringen. Dieser Beutezug durch die Gedankenwelt
mag viele Besucher irritieren, welche dem Spiegelbild ihrer Seele nicht standhalten können,
ist jedoch für den kunsterfahrenen Betrachter ein ästhetischer Genuß.

Dr. Fredebeul (Recklinghausen)