Almut Rau

Drei Tropfen Herzblut

Kaleko - Knef – Kästner
- eine musikalische Lesereise -

Als Vertreter der "neuen Sachlichkeit" spiegeln viele Texte von Mascha Kaleko und Erich Kästner das Alltagsleben der Menschen und ihre Sehnsüchte wider.
Sie schrieben Klartext, verständlich für jeden, weshalb sie ihre Gedichte selber "Gebrauchslyrik" nannten.
Ihre zeit - und gesellschaftkritischen Werke schildern in einem heiter-melancholischen Ton die Lebenswelten der „ normalen“ Leute und bilden auch stets ihr persönliches Erleben ab –
mit Witz, Charme und einem Augenzwinkern.......

Lieder von Hildegard Knef, deren lakonisch-ironische Texte zuweilen selbst wie Gedichte anmuten, verbinden und umrahmen das Ganze und entfalten im Kontext zu den beiden Erstgenannten eine zusätzliche Wirkung .

Gesang/Lesung : Almut Rau /Lesung : Kurt Steffens / Musik : Christian Hecker

Fr, 12.01.18 Café Franck, 19.30 Uhr Eichendorffstr. 30, Köln
So.18.02.18 Café Fridolin, 19.00 Uhr, Venloer Str 425, Köln
So, 04.03.18 Umleitung, 18.30 Uhr, Venloer Str 35, Köln
DOLORES

Theatersolo nach dem Roman von Stephen King
Regie: Jessica Sinapi




Zum Stück:

„.....denn manchmal macht einen die Welt zum Luder!"
( Dolores Claiborne)

"Ich weiß, dass das Menschsein zum größten Teil darin besteht, Entscheidungen zu treffen und dafür zu bezahlen. Manche dieser Entscheidungen sind verdammt widerwärtig, aber das gibt einem noch lange nicht das Recht, sie einfach zu umgehen – zumal dann nicht, wenn es andere gibt, die auf einen angewiesen sind. Dann muss man die bestmögliche Entscheidung treffen und den Preis dafür bezahlen.“

Dolores Claiborne sitzt in einem Polizeiverhör auf Little Tall Island. Sie hat sich entschieden endlich reinen Tisch zu machen. Ihr Geständnis entwickelt sich zur Geschichte ihres Lebens. Das Grauen hat hier keine Klauen oder gefährliche Reißzähne, sondern es versteckt sich im ganz gewöhnlichen kleinbürgerlichen Leben und weiß gerade deshalb umso mehr zu erschrecken.
„ Dolores“ ist ein untypischer King Roman, nicht nur weil hier ausschließlich die Hauptfigur spricht, sondern weil Stephen King das Übernatürliche ganz weg lässt und das Grauen allein aus der menschlichen Natur bezieht.