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John L's Fantasizer System |
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MALINUUGA MUSIC Bereits in Sommer 1974 gründete John L. das Ensemble REINE ERDE, den Freundeskreis urrhythmischer Musik, wie er es nannte. Elemente psychedelischer Klangmalereien flossen zusammen mit den Pulsen mehrerer Schlagzeuger und den Tonbildern des legendären EMS-AKS-Analog- Synthesizers.
Er fand das Wort in einem alten englischen Buch, das dem großen Zauberer Merlin einen Zwerg zuschrieb, der musikalisch in dessen Diensten stand: Der Zwerg trommelte urrhythmische Klangmantren mit lederumwickelten Stöcken auf den Saiten einer großen alten Harfe ... und der Zauberer fand Ruhe. Der Zwerg hieß MALINUU, seine Musik wurde mit der kurzen Silbe GA benannt. Das Akronym MALINUUGA steht bis heute für eine Musik, die meditative Klangkollagen mit rhythmischer Vielfalt verbindet - ehestens verwandt noch mit altkeltischen und indianischen Motiven.
Für das neue Projekt GALACTICAT - electric poems wird das Fantasizer System durch ein Ensemble elektronischer Instrumente ergänzt:
Die hochmoderne siebenstimmige digitale Workstation QUASIMIDI SIRIUS untermalt die „Weltallmusik“ zur Solostimme. ALESIS AIR-FX: Dieser Kurzwellen-Digital-Audio-Prozessor versetzt den Musiker in die Lage, durch Bewegungen einer Hand in der Luft den Klang z. B. der Stimme spontan zu verändern. RAVE-O-LUTION 309: Dies kleine, fünfstimmige Quasimidi-Electronicwunder wartet mit Hunderten filigraner Rhythmuselemente auf, um der Performance ihren dem jeweiligen Wortsinn entsprechenden Drive zu geben. Die elektronische „Ahlborn“ Mini-Kirchenorgel sorgt für das sakrale Element.
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