Arbeitsgemeinschaft für Südniedersächsische Heimatforschung

Aktuelles

Zu allen Veranstaltungen der ASH sind Gäste herzlich willkommen! Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, melde sich bitte bei den jeweiligen Kontaktadressen!

31. August 2018: Besuch der Sonderausstellung „Klappe Auf“ im Städtischen Museum, Göttingen

Die Ausstellung führt ins Göttingen der bewegten Zeit der Sechziger und Siebzigerjahre. Vielfältige Abbildungen, Archivalien, Flugblätter sowie Film- und Tondokumente geben in Schlaglichtern Einblicke in die Zeit von den späten 1960er bis Anfang der 1970er Jahre. Am 3. Juni 1964 wird Göttingen durch das Göttingen-Gesetz zur Großstadt, die Stadt wächst wie nie zuvor. Auch die Georgia Augusta wird endgültig zur Massenuniversität: Die Studenten fordern Mitbestimmung und inneruniversitäre Reformen. In diesen Ereignissen bündeln sich unterschiedliche Entwicklungen, die sich z. T. schon länger angebahnt haben: Lokale, nationale und internationale Fragen bewegen die Menschen ebenso wie Themen aus Politik, Gesellschaft, Stadtplanung und Kultur. Der öffentliche Raum, die Straße, wird zum Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Schnell erfasst die Bewegung die Göttinger Schulen. Studenten und Schüler stellen gemeinsam gesellschaftliche Normen und Konventionen in Frage. 1968 erreichen die Proteste in Göttingen einen ersten Höhepunkt. 1969, beim Besuch von Bundespräsident Heinrich Lübke, kommt es vor der Stadthalle erstmals zu Gewaltausbrüchen.
Treffpunkt ist an diesem Freitagnachmittag um 15.00 Uhr vor dem Städtischen Museum, Am Ritterplan, Göttingen, anschließend nach Wunsch gemeinsames Kaffeetrinken. Es entstehen Kosten von sechs Euro für Eintritt und Führung.
Infos unter der E-Mail: npeters@gwdg.de oder Telefon: 0551 3924348.
Niels Petersen

2. September 2018: „Tag der Grabung“ in Watenstedt

In diesen Sommer kann ich mich für mein Dissertationsprojekt an neuen Ausgrabungen an der Hünenburg bei Watenstedt beteiligen. Die Grabungsstelle ist gelegen zwischen Wolfenbüttel und Schönigen und über die B 82 und B 79 in Richtung Gevensleben/Jerxheim zu erreichen. Am 2. September gibt es dort einen „Tag der Grabung“ mit buntem Programm und Informationen rund um die Bronzezeit in unserer Großregion, zu dem ich im Namen der Fachgruppe Archäologie alle Interessierten einlade.
Informationen unter der E-Mail: tuhlig92@gmail.com.
Tobias Uhlig

22. September 2018: Exkursion zur Klosterkirche St. Maria und zum Klostergut Wiebrechtshausen

Am diesem Samstag lädt die Fachgruppe Bauerhaltung und Denkmalpflege zu einer  Führung durch die altwürdige Klosterkirche St. Maria. Die ersten Nonnen im Zisterzienserkloster Wiebrechtshausen werden im 13. Jahrhundert erwähnt. Bei der Kirche handelt es sich um eine turmlose Basilika mit drei halbkreisförmigen Absiden. Innen wirkt die Kirche aufgrund der kurzen Säulen sehr gedrungen und bildet insgesamt eine interessante Mischung aus Spätromanik und Frühgotik. In einem Seitenteil der Kirche befindet sich die Annenkapelle von ca. 1400, wo Herzog Otto der Quade seine Grabstelle fand. Ein Holzkruzifix von 1300 ist ebenso erhalten wie ein Epitaph von 1717. Das ehemalige Nonnenhaus ist indessen der Zehntscheune gewichen. Bedeutend ist auch das Klostergut Wiebrechtshausen, das an die KWS SAAT AG in Einbeck verpachtet ist.
Die Führung durch die Kirche und über das Gelände dauert ca. eineinhalb Stunden. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich vor Ort "bei der alten Feuerstelle" auszutauschen und ein Getränk einzunehmen. Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Gelände des Klostergutes Wiebrechtshausen.
Informationen unter der E-Mail: heike.grobis@freenet.de oder Telefon: 05522 75179.
Heike Grobis

29. September 2018: Einladung zum Herbsttreffen der „Plattdeutschen“ in Schlarpe

In Schlarpe am Bollert wird eine plattdeutsche musikalische Zeitreise geboten. Treffpunkt ist um 10 Uhr das Dorfgemeinschaftshaus. Von dort geht es zur etwa 400 Meter entfernten Wehrkirche, die mit dem Ortsheimatpfleger Heinz Kühn besichtigt wird. Um 11 Uhr folgt dort eine plattdeutsche Andacht. Der 800 Meter lange Rückweg ins Dorf bietet einen schönen Blick über Schlarpe. Nach dem Mittagessen, dem traditionellen „Pekeressen“, um 12.30 Uhr geht es ab 13 Uhr mit den Schlarper Plattsingers, der Skiffel Fraktion Bogdan, den Heseker Mäkens und der Kindergitarrengruppe Schlarpe auf die plattdeutsche musikalische Zeitreise mit der einen oder anderen Überraschung.
Nähere Informationen unter der E-Mail: gruschborn@online.de oder Telefon: 05504 2015684.
Rolf Gruschinski

13. Oktober 2018: Exkursion zum Thema „Gewerbebetriebe in Uslar“

Die Fachgruppe Geographie und Landeskunde lädt an diesem Tag nach Uslar ein. Bei einem Rundgang in Uslar wird Archiv- und Museumsleiter, Dr. Daniel Althaus, in seiner kenntnisreichen Art dieses Mal einen Einblick in wichtige ehemalige und heutige Wirtschaftszweige Uslars geben. Dazu gehören zum Beispiel Papiermühle, Kupferhütte, Sollinger Eisenhütte, Möbelwerk Ilse und Pfeifenmacherei wie auch das Brauereiwesen und die Tabakherstellung.
Treffpunkt ist um 10 Uhr am Museum in Uslar. Der Rundgang wird etwa zweieinhalb Stunden dauern. Gäste sind sehr willkommen. Im Anschluss ist eine Einkehr mit der Möglichkeit zum Gedankenaustausch geplant.
Informationen und Mitfahrgelegenheit unter E-Mail: hillegeist@gmx.de oder Telefon 0551 7700683.
Hans-Heinrich Hillegeist

27. Oktober 2018: Exkursion ins neue Museum Friedland zur Geschichte des Grenzdurchgangslagers

Die Fachgruppe Geschichte hatte zu Ende Juni eine Exkursion ins Museum Friedland angeboten, für die jedoch so wenige Anmeldungen eingingen, dass dieser Termin ausfallen musste. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, uns erreichten viele Interessenbekundungen und positive Rückmeldungen, so dass wir gern noch einmal nach Friedland einladen.

Jeden Tag kommen Menschen aus Ländern wie Syrien, dem Irak, Afghanistan und Kasachstan im Lager Friedland an, um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Hier wurden ab September 1945 mehr als vier Millionen Menschen aufgenommen: Geflüchtete, Vertriebene und Ausgewiesene, entlassene Kriegsgefangene und Displaced Persons, AussiedlerInnen und SpätaussiedlerInnen, Schutzsuchende aus vielen Teilen der Welt. Die Verbindung zwischen aktuellen Entwicklungen und der Vergangenheit ist der Spannungsbogen der Ausstellung Fluchtpunkt Friedland im Museum, das im März 2016 eröffnet wurde. Die BesucherInnen erfahren, wie sich Arbeit und Bedeutung des Lagers im Laufe der Zeit gewandelt haben. Sie verfolgen die Wege der Menschen, die seit mehr als sieben Jahrzehnten hier ankommen und erleben die Dynamik von Migration ebenso wie die Versuche, sie zu steuern und zu kontrollieren. Das historische Bahnhofsgebäude mit seiner roten Backsteinfassade aus der Gründerzeit wurde denkmalgerecht restauriert und ein moderner Anbau aus Glas und Stahl lässt die BesucherInnen aus dem Gebäude und aus der Vergangenheit heraustreten in die Gegenwart – mit Blick auf die Ankommenden und Abreisenden am gegenüberliegenden Bahngleis.
Die Anreise erfolgt mit der Bahn ab Göttingen um 10.18 Uhr, das Treffen mit PKW-Anreisenden um 10.45 vor dem Eingang zum Museum. Nach dem gemeinsamen Museumsbesuch (Eintritt fünf Euro) und Führung ist ein Mittagessen in Friedland geplant. Um 14 Uhr ist eine zusätzliche Führung durch den heutigen Lagerbetrieb möglich. Anmeldung nach Möglichkeit bis zum 19. Oktober unter npeters@gwdg.de oder Telefon 0551 3924348.
Niels Petersen

Landwirtschaft nach 1945 und Übergang zur heutigen Agrarwirtschaft

Die Fachgruppe Volkskunde der ASH führt eine Zeitzeugenbefragung zu Veränderungen in der Landwirtschaft nach 1945 durch. Befragt werden Zeitzeugen, die einen unmittelbaren Bezug zur Landwirtschaft hatten. Wer würde mit uns Landwirte aus Voll- oder Nebenerwerbsbetrieben befragen, die die Zeit der Ablösung der Arbeit mit Pferden durch die mit Traktoren noch selber erlebt haben. Gern können alle interessierten (auch ehemaligen) Landwirte den Fragebogen auszufüllen. Falls Sie Hilfe benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Ziel und Zweck dieser Befragung ist die Dokumentation der geschichtlich entscheidenden Phase der Modernisierung und Technisierung der Landwirtschaft aus Sicht der Zeitzeugen. Den Fragebogen finden sie hier: Fragebogen

Herr Könecke hat einen weiteren Fragebogen entwickelt, der die Entwicklung in den einzelnen Dörfern abfragt.

Der Fragebogen kann bei ihm angefragt oder über den Link unter diesem Text heruntergeladen werden. Die Fachgruppe wünscht sich, dass möglichst viele Dörfer an der Befragung teilnehmen.

Fragebogen zur Entwicklung einzelner Dörfer

Die Fachgruppe sucht weiter für die Dokumentation Tagebuchaufzeichnungen, Fotos oder andere Dokumente aus der Landwirtschaft.

Wir freuen uns über jede Zuschrift.

Kontakt: Dr. Gerald Könecke, Tel.: 05503 91171, Mail: gerald.koenecke@t-online.de

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2012

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2013

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2014

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2015

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2016

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2017

Fotos von dem Rundgang in Hammenstedt

Fotos von der Vorstandssitzung in Esebeck

Fotos von der Exkursion zum Kloster Walkenried

Fotos von der Exkursion zur Oberharzer Wasserwirtschaft

Fotos von der Exkursion nach Fredelsloh

Fotos von den Vorstandswahlen 2012

Fotos vom 75-jährigen Jubiläum (2004)

Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung e.V.