Aktuelles

Zu allen Veranstaltungen der ASH sind Gäste herzlich willkommen! Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, melde sich bitte bei den jeweiligen Kontaktadressen!

In diesem Jahr wird der 500ste Jahrestag der Reformation begangen. Das ist ein schöner Anlass, um über die sichtbaren und unsichtbaren Folgen der Durchsetzung des lutherischen Glaubens in Niedersachsen zu diskutieren. Gemeinsam mit dem Institut für Historische Landesforschung der Universität Göttingen lädt der Niedersächsische Heimatbund dazu ein, einige der sichtbaren Folgen in Niedersachsen etwas präsenter zu machen: die historischen Schulgebäude.

Eine wichtige kulturhistorische Folge der Reformation war die flächendeckende Etablierung von Schulen in den norddeutschen Territorien. Doch wo wurden auf dem Gebiet des heutigen Landes Niedersachsen Schulgebäude errichtet?

Um dies herausfinden zu können, benötigen wir Ihre Hilfe. Kennen Sie historische Schulgebäude in Ihrer Region oder Ihrem Ort, die vor 1750 errichtet wurden und heute noch vorhanden sind?

Wenn ja, möchten wir Sie bitten, den Fragebogen, soweit es Ihnen möglich ist, auszufüllen und bis zum 15. Juli 2017 an folgende Adresse zurückzuschicken:

Georg-August-Universität Göttingen
Institut für Historische Landesforschung
Projekt Schulen
Heinrich-Düker-Weg 14
37073 Göttingen

oder per mail an instlafo@gwdg.de

Link zum Fragebogen

Fahrt am 2. September 2017 ins Braunschweigische Landesmuseum: Ausstellung „Im Aufbruch. Reformation 1517-1617“

Fast kann man Luther und Reformation nicht mehr hören, aber damit wir gut informiert die Vorgänge am 500. Reformationstag kommentieren können, bietet sich eine Fahrt ins Braunschweigische Landesmuseum an. Hier wird die größte Ausstellung zum Thema im Land präsentiert, die sich nicht nur der Reformation selbst, sondern gleich dem gesamten auch für Südniedersachsen ereignisreichen Jahrhundert mit zahlreichen regionalen Bezügen widmet. Da die Ausstellung an drei Standorten stattfindet, lässt sich bequem eine Mittags- oder/und Kaffeepause zwischen den Ausstellungsteilen einfügen.

Geplant ist die Anfahrt mit der Regionalbahn ab Göttingen über Kreiensen und Seesen, Zustiege sind unterwegs möglich. Wir planen mit Niedersachsenticket. Bei der Anmeldung - bitte bis zum 25. August 2017 bei Dr. Niels Petersen – Tel. 0551-3924348 (bis 17 Uhr), Email: npeters@gwdg.de – vereinbaren wir individuelle Wünsche und planen die Anreise je nach Teilnehmerzahl. Niels Petersen

Führung am 9. September 2017 ab 15 Uhr im Glas- und Keramikmuseum Großalmerode

Führung am 9. September 2017 ab 15 Uhr im Glas- und Keramikmuseum Großalmerode. Kleiner Kirchrain 3, 37247 Großalmerode mit anschließendem Kaffeetrinken, einem Kurzfilm und Gesprächen. Es entstehen Kosten für Kaffee und Kuchen und für Führung und Eintritt.

Großalmerode, die "Stadt des guten Tones", kann auf eine 800-jährige Tradition in der Ton- und Glasverarbeitung zurückblicken. Das Glas- und Keramikmuseum Großalmerode bietet sowohl Einblicke in die Entwicklung der Gewerbe als auch in das Leben seiner damit verbundenen Menschen. Das Museum zeigt in anschaulicher Weise die Arbeitsprozesse zur Gewinnung und Verarbeitung des Rohstoffs Ton. Der Ton stammt vom benachbarten Hirschberg, der bis heute zudem ein reiches Vorkommen an Braunkohle aufweist. Die im Laufe der Jahrhunderte stetig erweiterte Produktpalette reicht von Haushaltskeramik, Tonpfeifen und Murmeln bis zu großformatigen Schmelztiegeln und hochspezialisierten Feuerfeststeinen der Gegenwart.

Inszenierte Arbeitsplätze und zwei DVD-Terminals lassen vor den Augen der Besucher Arbeitswelten im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne entstehen. Ein Raum im Museum widmet sich der Herstellung von Waldglas im Kaufunger Wald. Die Kunst, aus Sand Glas anzufertigen, wurde hier seit dem Mittelalter bis in die frühe Neuzeit ausgeübt. Die Zunft der Gäsnermeister, der Hessische Gläsnerbund, gründete sich in Großalmerode 1537 und hatte hier seinen Sitz. Seine Kontakte gingen weit über die Grenzen des Landes hinaus. Die wenigen Glasobjekte, die die Jahrhunderte überdauerten, zeugen noch heute von der hohen Kunstfertigkeit Großalmeroder Gläsner, wie die korrekte Berufbezeichnung des Glasmachers lautet. Doch das Glas- und Keramikmuseum Großalmerode bietet mehr: Hinter den Produktionsabläufen und Objekten werden die Menschen erkennbar. Die Ausstellung beleuchtet ihre wirtschaftliche und soziale Situation, ihr Konsum- und Freizeitverhalten. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Zeitraum vom Beginn der Industrialisierung bis in die fünfziger und sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Diese sozialgeschichtlichen Themen bilden den eigentlichen Leitfaden durch die Ausstellung. Sie erläutern oder kontrastieren den gewerbegeschichtlichen Aspekt des Museums. In das Museum ist die Heinrich Pforr-Galerie integriert, die sich dem Leben und Schaffen des Heimatmalers widmet. Die moderne Präsentation im Glas- und Keramikmuseum Großalmerode ermöglicht es dem Besucher, aktiv die Kultur- und Gewerbegeschichte einer ganzen Region zu erfahren. (Text: Dr. Thilo Warneke).

Nähere Informationen bei Dr. Gerald Könecke, E-Mail: g.koenecke@t-online.de oder Tel.: 05503 91171

Sonnabend, 21. Oktober 2017, wirtschaftskundliche Exkursion in den Solling

An diesem Tag werden wir die ehemalige Spiegelglasfabrik Amelith-Polier aufsuchen. Der Archiv- und Museumsleiter von Uslar, Dr. Daniel Althaus, wird die Führung übernehmen. Er hat über diese Fabrik im Wald 2015 seine Dissertation vorgelegt und hat damit exzellente Fachkenntnis zur Geschichte dieser ehemaligen im Kurfürstentum/Königreich Hannover liegenden Fabrik, die gleichsam ein Pendant zur braunschweigischen Spiegelglashütte in Grünenplan darstellte. Im Anschluss daran werden wir in Uslar noch einige wirtschaftsgeschichtliche Objekte unter seiner Leitung ansehen und uns erklären lassen. Eine Einkehr ist vorgesehen und wird während der Exkursion entschieden.
Vor Abfahrt nach Amelith-Polier treffen wir uns an diesem Tag um 10 Uhr vor dem Museum in Uslar, Parkplätze sind in der Nähe. Teilnehmer aus dem Göttinger Bereich können sich zwecks Fahrgemeinschaft vorher beim Fachgruppensprecher Hillegeist melden, entweder unter Tel. 0551-7700683 oder per E-Mail: Hillegeist@gmx.de.

Landwirtschaft nach 1945 und Übergang zur heutigen Agrarwirtschaft

Die Fachgruppe Volkskunde der ASH führt eine Zeitzeugenbefragung zu Veränderungen in der Landwirtschaft nach 1945 durch. Befragt werden Zeitzeugen, die einen unmittelbaren Bezug zur Landwirtschaft hatten. Wer würde mit uns Landwirte aus Voll- oder Nebenerwerbsbetrieben befragen, die die Zeit der Ablösung der Arbeit mit Pferden durch die mit Traktoren noch selber erlebt haben. Gern können alle interessierten (auch ehemaligen) Landwirte den Fragebogen auszufüllen. Falls Sie Hilfe benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Ziel und Zweck dieser Befragung ist die Dokumentation der geschichtlich entscheidenden Phase der Modernisierung und Technisierung der Landwirtschaft aus Sicht der Zeitzeugen. Den Fragebogen finden sie hier: Fragebogen

Herr Könecke hat einen weiteren Fragebogen entwickelt, der die Entwicklung in den einzelnen Dörfern abfragt.

Der Fragebogen kann bei ihm angefragt oder über den Link unter diesem Text heruntergeladen werden. Die Fachgruppe wünscht sich, dass möglichst viele Dörfer an der Befragung teilnehmen.

Fragebogen zur Entwicklung einzelner Dörfer

Die Fachgruppe sucht weiter für die Dokumentation Tagebuchaufzeichnungen, Fotos oder andere Dokumente aus der Landwirtschaft.

Wir freuen uns über jede Zuschrift.

Kontakt: Dr. Gerald Könecke, Tel.: 05503 91171, Mail: gerald.koenecke@t-online.de

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2012

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2013

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2014

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2015

Jahresbericht der ASH im Northeimer Jahrbuch 2016

Fotos von dem Rundgang in Hammenstedt

Fotos von der Vorstandssitzung in Esebeck

Fotos von der Exkursion zum Kloster Walkenried

Fotos von der Exkursion zur Oberharzer Wasserwirtschaft

Fotos von der Exkursion nach Fredelsloh

Fotos von den Vorstandswahlen 2012

Fotos vom 75-jährigen Jubiläum (2004)

Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung e.V.